Fachwissen Personal · 19. November 2020
Immer wieder steht man als Arbeitgeber vor der Frage, welche Absenzen zu bezahlen sind und welche als Freizeit gelten. So sieht es im Moment (Stand 2021) gesetzlich aus:
Fachwissen Personal · 19. November 2020
Heute ist es kaum mehr möglich, eine Kündigung auszusprechen, ohne dass sich der Mitarbeiter anschliessend krankmeldet oder zumindest damit droht. Meist handelt es sich dann um eine sogenannt arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit. Das heisst, der Mitarbeiter ist in jeder anderen Firma arbeitsfähig, nur bei dir nicht, weil ihm die Arbeit in deinem Betrieb nach der Kündigung nicht mehr zugemutet werden kann. In dieser Situation gibt es drei Möglichkeiten. Der Mitarbeiter wird bis zum...
Fachwissen Personal · 28. September 2020
Ich empfehle dir, für die Berechnung des Ein-, bzw. Austrittslohnes bei angefangenen Monaten (z.B. Kündigung in der Probezeit) die Methode mit durchschnittlich 21.75 Arbeitstagen pro Monat:
Fachwissen Personal · 28. September 2020
Wenn du bei Arbeitsunfähigkeit den Bruttolohn auf 80 % kürzt, musst du als erstes den Monatslohn oder Jahreslohn auf Taglohn umrechnen (weil solche Absenzen ja selten nur ganze Monate dauern). Hierfür kannst du als Arbeitgeber zwischen zwei Methoden wählen: Kalendertage oder Arbeitstage.
Fachwissen Personal · 02. September 2020
Ende Jahr müssen die Lohnsummen des vergangenen Jahres an verschiedene Versicherungen gemeldet werden: AHV Unfallversicherung Krankentaggeldversicherung Welche Lohnbestandteile zum massgebenden Lohn zählen und somit bei der jeweiligen Versicherung abzugspflichtig sind, findest du hier: AHV-pflichtige Lohnbestandteile (siehe Ziffer 10ff) UVG-pflichtige Lohnbestandteile (analog AHV, hier aber übersichtlicher dargestellt. Ziffer 3 ist etwas schwer verständlich. Gemeint ist, dass die...
Fachwissen Personal · 02. September 2020
Die Lohnfortzahlung bei Militär/Zivildienst/Zivilschutzdienst richtet sich nach Art. 324b, OR. Die Taggelder werden durch die EO ausgerichtet. Betragen die EO-Taggelder mindestens 80 % des Lohnes, ist der Fall erledigt. Betragen die EO-Taggelder weniger als 80 % des Lohnes, so musst du als Arbeitgeber die Differenz bis zu 80 % des Lohnes berappen - allerdings nur für eine beschränkte Zeit (gemäss Berner, Zürcher oder Basler Skala). Im Gegensatz zur Lohnfortzahlung bei Krankheit nach Art....
Fachwissen Personal · 01. September 2020
Alle Mitarbeiter sind obligatorisch gegen Berufsunfälle zu versichern. Alle Mitarbeiter, die mehr als 8 Stunden pro Woche arbeiten, sind zudem gegen Nichtberufsunfälle zu versichern. Wer weniger arbeitet, muss sich gegen Nichtberufsunfälle selber versichern, zum Beispiel bei der privaten Krankenkasse. Es empfiehlt sich, vertraglichst möglichst genau zu regeln, ob der Mitarbeiter mehr oder weniger als 8 Stunden pro Woche arbeitet - sonst kann es passieren, dass er zwar NBU-Abzüge hat, sein...
Fachwissen Personal · 01. September 2020
Bei der Krankentaggeldversicherung kannst du im Gegensatz zur Unfallversicherung mit deiner Versicherung frei regeln, welche Lohnbestandteile versichert sein sollen und welche nicht (z.B. ob es in deiner Firma Sinn macht, den Privatanteil für das Dienstauto mitzuversichern). Wenn du nicht sicher bist, schau bitte bei der Anmeldung des Schadenfalls in der KTG-Police nach, welche Lohnbestandteile versichert sind. In der Regel sind dies nebst dem aktuellen monatlichen Bruttolohn: 13. Monatslohn...
Fachwissen Personal · 01. September 2020
Taggelder sind kein Lohn, sondern eine Lohnersatzzahlung. Als Arbeitgeber darfst du sie einsacken, wenn du stattdessen den Lohn in mindestens der gesetzlich vorgeschriebenen Höhe weiterzahlst.
Fachwissen Personal · 31. August 2020
Im Folgenden geht es um die Lohnfortzahlung nach dem gesetzlichen Minimum, wenn keine Versicherung besteht und kein GAV oder EAV eine für den Mitarbeiter bessere Regelung vorsieht. Art. 324a, OR ist relativ zwingend. Das heisst, grosszügiger darfst du als Arbeitgeber sein, aber nicht knausriger.

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