Fachartikel und Inspiration

Hier findest du nützliche Informationen, konkrete Hilfe oder augenzwinkernde Gedanken. 

 

Ein kurzer Klick auf den Button... und schon wirst du 4 bis 6 Mal pro Jahr mit Fachwissen oder Inspiration berieselt. (Der sympathische Mailchimp aus den USA versendet meine elektronische Post. Er ist nicht ganz akzentfrei - ich bitte um Nachsicht).

 

Viel Spass beim Lesen!


Wie kurz ist lang genug?

Sag es kurz, sag es einfach, sag es treffend

Einfach ist schön. Einfach ist liebenswert. Einfach ist lesenswert.

Aber einfach ist selten simpel.

 

Einen sinnlosen Wortschwall dahinplätschern lassen, kann jeder. Je kürzer ein Text werden soll, desto würziger muss er sein und desto länger brauchst du dafür. Die Suche nach dem treffenden Wort ist oft qualvoll. Aber sie lohnt sich. Immer.

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Die Taten sagen alles

Die Handlung macht es aus

Was jemand tut, verleiht der Szene Farbe. Um zu beschreiben, was einer hat oder ist, gibt es fast immer eine saftigere Alternative als «hat» oder «ist». Etwas mit mehr Schwung - und sei es bloss ein Zucken.

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Von guten und schlechten Substantiven

Auch bei den Substantiven (Namenwörtern) gilt die eiserne Regel: Wenn du es mit einem kurzen Wort sagen kannst, tu es!

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Sinn und Unsinn der Wiederholung

Es gibt gute und schlechte Wiederholung in der Sprache. 

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500 Wörter pro Tag

Wenn du es selber nicht verstehst, muss es klug sein

Dass wir beim Sprechen nicht jedes Wort vorher genau abwägen, ist verständlich. Und manchmal schlimm genug. Abraham Lincoln sagte es so: «Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen.»

 

Deshalb liebe ich das geschriebene Wort. Da schwingt Zeit und Musse mit, die man heraushört. Hoffentlich.

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Von Füllwörtern, Adjektiven und Einzelheiten

Streiche Füllwörter

Müssen eigentlich alle Wörter Kraft haben? Nein! Wie würdest du die Kräftigen sonst erkennen? Wenn du immer nur glücklich wärst, würdest du dein Glück auch nicht schätzen. Alles klar? Sei vorsichtig mit diesen Wörtern, aber benutze sie unbedingt, wenn du dir sicher bist:

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Wie ein Volltreffer aus dem Hinterhalt

Das Gleichnis

Gleichnisse sind super! Je absurder, desto besser. Das Universum hat dir die Sprache gegeben - einen legalen Elektroschocker. Nutze ihn! Provoziere, reg die Fantasie an und reisse Horizonte auf.

 

«Ihre Stimme drang so eisig in sein Gehirn, als entleerte sich ein Betonmischer voll McFlurry zwischen seine Ohren.»

 

«Das Verlangen brannte zwischen ihren Schenkeln. Sie fühlte sich wie ein Gläubiger nach dem Ramadan beim Anblick eines ofenfrischen Aprikosenkuchens aus dem Hinterhof der Hölle.»

 

«Als er das Eis überquerte, glich er einem Walross mit einem Besenstiel im Arsch beim dreifachen Rittberger.»

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Der Motivationsbrief

So schlitterst du garantiert am A-Stapel vorbei

Die meisten Motivationsbriefe tönen etwa so: «Mit grossem Interesse bewerbe ich mich für die Stelle als Logistiker. Zurzeit arbeite ich bei der Firma XY in einer ähnlichen Funktion. Davor habe ich in den Bereichen A und Z Erfahrung gesammelt. Ich bin eine zuverlässige, freundliche und humorvolle Person. Meine Muttersprache ist Deutsch und die Staplerprüfung habe ich auch. Nun bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.»

 

Was damit nicht in Ordnung ist? Es ist langweilig, austauschbar und nichtssagend. Auf den A-Stapel kommst du nur, wenn der Personaler nicht erst einen halben Liter schwarzen Kaffee inhalieren muss, um deinen Brief überhaupt fertig lesen zu können.

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Wer muss denn gleich ein Stucki sein?

Fehlt dir manchmal der letzte Schuss Mumm oder Energie, um etwas durchzuziehen? Das geht wohl jedem ab und zu so. Sportler demonstrieren immer wieder eindrücklich, wie man es schaffen kann. 

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Überstunden oder Überzeit - der «kleine» Unterschied

Im Volksmund spricht man häufig einfach von Überzeit. Und meint damit meistens die Überstunden. Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Ja, den gibt es. Sieh dir dazu dieses Erklärvideo an.

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